Karin

 

Ich habe mich riesig gefreut als ich im Februar erfuhr das ich Schwanger bin. Glücklich erzählte ich es meinem Partner von meiner Schwangerschaft. Die ersten 6 Monate gieng es uns gut. Von der 25 Woche an hatte ich ständig Wehen und Blutungen.Ich musste im Spital bleiben und bekam Wehenhemmer. Aufstehen durfte ich nicht, da man befürchtete das sich die Plazenta etwas gelöst haben könnte. Nach einer Woche durfte ich nach Hause. Ein paar Tage ging alles gut. Knapp eine Woche später musste ich wieder ins Spital. Wieder das gleiche Programm. Meine Wehen wollten sich nicht recht beruhigen, so wurde ich ins Frauenspital verlegt. Ich war etwas beruhigt, da es eine Frühchenstation gab.Ich war erst in der 30 Woche als mir die Fruchtblase geplatzt ist. Ich äussserte meinen Wunsch das Kind zu holen, da ich angst hatte, eine Infektion zu bekommen. Mein Wunsch wurde abgelehnt. Die Aerzte hatten keine angst das ich ein Infekt kekommen könnte. Sie hätten alles im griff hies es. Am Samstag morgen, den 16.08.03 wurde die Geburt eingeleitet, da es meinem Kind nicht gut ging. Meine wehen wurden immer stärker aber der Muttermund öffnete sich kaum. Ich bekam Presswehen obwohl der Muttermund nur 3 cm. offen war.Chantal ging es immer schlechter. Plötzlich wurde alles sehr hektisch. Mir wurde Sauerstoff gegeben, eie flüssigkeit zum trinken, und dann sprangen sie mit mir in denn Operationssaal. Sie mussten  einen Notkaiserschnitt machen. 13.05 Uhr wurde meine kleine Chantal geboren. Als ich aus der Narkose aufwachte, war mein Zimmer voll mit Aerzten. Sie sagten mir das es um meine Tochter schlecht stehe. Ich fragte warum, da sie mir gesagt hatten das es kein problem sei für das Kind, sie sei gross und kräftig genug.Niemand konnte mir sagen weshalb! Um 16.00 Uhr brachten sie mir mein kleiner Sonnenschein.Sie gaben ihr ein Mittel damit sie keine Schmerzen hat. Um 16.05 starb Chantal in meinen armen ein. Ich konnte es nicht glauben. Ich war wie gelähmt. Meine kleine lag auf meiner Brust und sah so friedlich aus. Ich hatte das Gefühl sie schlafe nur. Am morgen darauf musste ich anfangen zu akzeptieren das Chantal wircklich nicht mehr bei uns ist. Die Aerzte kamen auch noch um mir zu sagen was geschehen ist. Nach dem Blasensprung hat es einen Infekt gegeben und sie haben es nicht gemerkt. Die Bakterien gerieten in den Kreislauf von Chantal und griffen ihr Herz an. Die Aerzte hatten keine Chance noch etwas zu machen.
 
Chantal ich vermisse Dich so sehr. Ich habe mich so auf dich gefreut. Du bist immer bei mir.