Miranda

Miranda 16. Mai 2000

Alles fing bei mir schon sehr zeitig an. Ich habe zu viele männliche Hormone und bekomme im Normalfall meine Regel so einmal im Jahr. Ich habe auch keinen Eisprung. Als ich es damals erfuhr, brach für mich eine Welt zusammen. Ich sah alle meine Träume auf und davon schwimmen. Dann lernte ich meinen jetzigen Exmann kennen und lieben. Wir waren fast 9 Jahre zusammen, davon 4 verheiratet. Wir wünschten uns beide ein Kind. Wir liefen von Arzt zu Arzt und keiner konnte uns helfen. Dann lernte ich eine Frau kennen, die durch eine Hormonbehandlung und künstliche Befruchtung schwanger geworden war und neue Hoffnung keimte auf. Wir bemühten uns um einen Termin in der angeblich besten Praxis von ganz Berlin. Über ein halbes Jahr mussten wir warten. Dann war es endlich so weit. Man untersuchte uns beide sehr gründlich und stellte fest, das es wirklich nur an mir lag. Aber sie machten uns Mut und so begann die absolute Tortur. Aber ich wusste ja wofür und nahm es auf mich. Ich bekam jeden Tag Spritzen (in sehr hohen Dosen) und musste Kortisontabletten schlucken. Alle paar Tage Ultraschall, bis endlich ein oder mehrere Eibläschen groß genug waren. Dann gab es die Auslösespritze für den Eisprung. Am nächsten Tag mussten wir dann zur Insemination. Abends mussten wir dann miteinander schlafen um die Chancen zu erhöhen. Und dann folgten jedes Mal zwei Wochen zwischen Hoffen und Bangen. Wie oft liefen die Tränen, wie oft tat mir von den Einstichen alles weh, wie oft, ja wie oft???? Aber wir gaben nicht auf.

Beim fünften Versuch, bekam ich 2 Tage nach der Übertragung wahnsinnige Schmerzen. Meine Eierstöcke waren das vierfache der normalen Größe und ich konnte vor Schmerzen kaum noch gehen. Aber ich fühlte, das irgendetwas anders war als sonst. Ich musste jedenfalls wegen akuter Thrombosegefahr ins Krankenhaus und hing 2 Wochen lang am Tropf. Dann kam meine Regel und ich wusste nicht mehr weiter. Ich war mir eigentlich sicher gewesen, das es dieses Mal geklappt hätte. Mittlerweile hatten wir Weihnachten. Am 1. Januar musste mein Mann dann zur Bundeswehr. Ich brachte ihn früh zum Zug und ging anschließend zu einer anderen Frauenärztin, weil die Blutung nicht aufhörte. Diese stellte dann fest, das ich schwanger war. Freude und Angst mischten sich. Ich kam wieder ins Krankenhaus. Eine Woche später war alles vorbei.

In der Praxis kümmerte man sich seelisch überhaupt nicht um mich. Man untersuchte nur regelmäßig die Werte und schon bald ging die Spritzerei wieder von vorne los. Für mich waren die Arztbesuche nur noch der reinste Horror. Zu meinen Selbstvorwürfen (hättest Du Sylvester doch keinen Alkohol getrunken, hättest Du doch aufgehört mit dem Rauchen, wärst Du doch eher zum Arzt gegangen, hättest Du ......) kam nun noch der Schmerz, das in der Praxis auch Mütter mit Babys waren. Wie ich diese Frauen beneidete. Wussten die denn überhaupt was sie für ein großes Glück hatten, was sie da für ein Wunder empfangen hatten??? Es tat so weh, und mein Mann konnte mir nicht helfen. Wenn er zu Hause war, versuchte er mich zu trösten, aber ich nahm es gar nicht richtig war.

Dann endlich war ich wieder schwanger. Es waren Zwillinge. Aber auch diese konnte ich nicht halten. Nach der ersten Fehlgeburt hatte ich sogar mit dem Rauchen aufgehört. Ich versuchte mich gesund zu ernähren und ja nichts falsch zu machen. Aber es half alles nichts. Ich versuchte meinen Schmerz mit Gedichten zu lindern. Ja, zu diesem Zeitpunkt war mein Mann noch für mich da. Aber auch dieses sollte sich noch ändern. Die 3 Schwangerschaft war während der Zeit noch, als er bei der Bundeswehr war. Es war diesesmal alles in Ordnung, ich war überglücklich. Frühmorgens war ich wieder beim Arzt (ich war im 3. Monat) und als ich nach Hause kam, machte ich es mir gemütlich und frühstückte. Nach dem Frühstück war ich sehr müde und legte mich hin. Irgendwann abends wachte ich auf, weil ich auf die Toilette musste. Aber kaum das ich saß, lief es schon. Ich dachte noch "Du Ferkel, jetzt schaffst Du es noch nicht mal zur Toilette!", aber es war Blut was ich dann sah. Jede Menge Blut. Ich brach zusammen. Nein, das konnte einfach nicht sein.

Ich stand völlig unter Schock. Ich rief meine Eltern an und erzählte ihnen alles. Danach versuchte ich meine Ärztin zu erreichen, sie war nicht mehr da und die Schwestern meinten nur, ich soll im Krankenhaus anrufen und dann hinfahren zur OP. Also packte ich wie im Trance meine Tasche, verpflegte unsere Fische und den Wellensittich, goss die Blumen, rief meine Freundin an, damit sich jemand um die Tiere kümmert, machte das Bett und mich selbst sauber, rief in der Kaserne meines Mannes an und ging dann zu meiner Nachbarin weil ich wusste das sie ein Auto hat. Sie hatte aber vier Kleinkinder zu Besuch und konnte nicht weg. Ich wollte zum Bus laufen, als sie mich zurückhielt und fragte was denn los sei, da ich weiß wie eine Kalkwand war. Ich erzählte es ihr und sie schloss die Tür ab und rief die Feuerwehr an. Die waren auch schnell da. Ich sollte mich hinlegen, aber ich weigerte mich. Dann kam ein zweiter wagen mit einer Hebamme. Sie beruhigte mich und schaffte es, das ich mich endlich hinlegte. Sie fragte mich tausend Dinge und war völlig verblüfft als ich ihr erzählte das ich das Blut beseitigt hatte. Sie blieb die ganze Zeit bei mir, bis ich endlich im Krankenhaus war. Im Untersuchungszimmer sollte ich circa 2 Meter von der Trage zum Untersuchungsstuhl gehen. Dabei verlor ich wieder so viel Blut. Mir war dies peinlich. Ich entschuldigte mich und wollte es wegwischen. Aber es kam anders. Ich landete im OP, da ich sonst verblutet wäre. Not-OP. Mein Mann wurde benachrichtigt und nach Hause geholt. Dies erfuhr ich kurz bevor die Narkose wirkte. Und wieder war alles vorbei. Nur die Trauer, die blieb. Und wieder ging nach einer kurzen Erholungspause (circa 3 Wochen bis meine Werte wieder in Ordnung waren) alles von vorne los. Seelische Unterstützung erhielt ich nicht. Da war ich auf mich alleine gestellt. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen, wie viele Versuche ich und mein Mann hinter uns hatten. Irgendwann nahm ich die Einstiche überhaupt nicht mehr wahr. Irgendwann gab es ein neues Präparat, das ich mir alleine spritzen konnte, da es nur unter die Haut und nicht mehr in den Muskel gespritzt werden konnte. Beim ersten Versuch hatte ich riesige Angst und schaffte es nach circa 30 Minuten endlich, die Nadel in die Bauchdecke einzuführen, aber die Anziehprobe (ob man eine Ader getroffen hat) die traute ich mich nicht. Also zog ich die Nadel wieder heraus und ging zur ersten Hilfe Stelle, die mir dann Gott sei Dank die Spritze gaben. Am nächsten Tag versuchte ich es erneut alleine. Ich brauchte fast eine Stunde dafür, aber ich habe es alleine geschafft. Irgendwann war mein Bauch voller blauer Blutergüsse, aber auch diese registrierte ich nicht mehr. Endlich war ich wieder schwanger. Wir freuten uns so sehr und mein Mann versuchte alles in seiner Macht stehende um mich zu entlasten. Aber auch diesesmal ging alles daneben. Die Werte stiegen, aber im Ultraschall war nichts zu sehen. Ich stand zwischen Hoffen und bangen. Mittlerweile vermuteten die Ärzte eine Eileiterschwangerschaft und ich musste wieder ins Krankenhaus. Dort blieb ich ganze drei Tage. Danach drehte ich fast durch. Meine Zimmergefährtin (sie war ebenfalls schwanger) bekam mitten in der Nacht sehr starke Blutungen und verlor ihr Baby. Ich habe das ganze Blut gesehen und drehte durch. Aber keiner der Schwestern und Ärzte kümmerte sich um mich. Ich machte meine ganze letzte Fehlgeburt noch einmal durch. Ich war so fertig, ich glaube wären die Fenster nicht abgeschlossen gewesen, ich wäre heute nicht mehr am Leben. Das schlimmste in dieser Nacht war dann, das sie beinahe verblutet wäre nur weil man zu dumm war die OP-Schleuse zu öffnen und als sie das dann endlich geschafft hatten (über eine Stunde später) war kein Anästhesist mehr da. Ich rief meinen Mann an und flehte ihn an mich hier rauszuholen. Er versuchte mich zu beruhigen und wir telefonierten fast die ganze Nacht. Gleich früh um 6.00 Uhr war er dann bei mir und brachte mich in ein anderes Krankenhaus. Keine Woche später war dann alles vorbei. Die Werte fielen, Blutungen setzten ein und mein Körper erledigte den Rest von alleine. Mit meinem Mann konnte ich nach ein paar Tagen nicht mehr reden. Er wollte in seinem Schmerz alleine sein und war der Meinung das jeder von uns es allein schaffen muss. Wahrscheinlich konnte er es nur nicht mehr hören. Unser Kind hatte übrigens sogar schon seinen Namen. Sie sollte Selina heißen. Für mich war irgendwie klar, das es ein Mädchen wird. Im Oktober 1997 wurde ich dann wieder schwanger und diesesmal waren die Ärzte sehr zufrieden. Mittlerweile hatte man noch weitere Untersuchungen mit uns angestellt und keine Erklärung für die Fehlgeburten gefunden. Ich bekam anfangs der Schwangerschaften sogar Gelbkörper gespritzt, weil die Werte immer nicht stimmten, bis auf dieses mal. Alle Werte stimmten. Wir waren so glücklich und dachten, das es diesesmal alles gut gehen würde. Am 11.11. hatte ich dann meine Führerscheinprüfung und wir waren anschließend schön aus, da ich bestanden hatte. Abends hatte ich dann noch ein Seminar für Tagesmütter zu dem ich selber mit dem Auto fahren durfte. Man kann sagen, ich war rundherum glücklich und zufrieden. Dort angekommen, ging ich zu den Seminarräumen und mein Mann fuhr mit dem Auto nach Hause. Ich ging noch mal zur Toilette, da ich wusste das ich die nächsten zwei Stunden nicht dazu kommen würde. ............ und Blut. Ich weinte und andere Teilnehmerinnen riefen die Seminarleiterin zu Hilfe. Schnell war der Krankenwagen gerufen und ich befand mich wieder im Krankenhaus. Schon bei der folgenden Untersuchung hatte die Blutung aufgehört, meine kleine Selina war noch da und ich sollte zur Beobachtung da bleiben (mit absoluter Bettruhe). Wir hofften weiter. Mein Mann kam mich jeden Tag besuchen. Jeden Tag fragte er, wie es mir ginge. Jeden Tag antwortete ich ihm. Nicht einmal fragte er nach dem Kind. Er hatte Angst. Erst eine Woche später kam er zu mir und seine erste Frage lautete "Wie geht es unserem Däumelinchen???" Endlich traute er sich wieder daran zu glauben. Ich erzählte ihm voller Freude, das es wuchs und alles in Ordnung sei und ich notfalls bereit wäre die ganze restliche Schwangerschaft hier zubleiben, nur damit alles gut werden würde. Wir waren so glücklich. Doch mein Mann war noch keine 10 Minuten weg, als starke Blutungen einsetzten und ich Selina verlor. Es ging so verdammt schnell. Ich brach zusammen. Mir war alles so egal. Bei der folgenden Untersuchung stellten sie fest, das kaum noch etwas da war. Selina war weg. Ich weigerte mich eine Ausschabung machen zu lassen und durfte nach Hause. Allerdings musste ich unterschreiben, das ich auf eigenen Wunsch ginge und versprechen, bei auftretenden Schmerzen sofort zurückzukommen und die OP machen zu lassen. Ich versprach es. Mir war alles vollkommen egal. Eine Woche später bekam ich komische bis dahin nicht gekannte Schmerzen, die in etwa gleichmäßigen Abständen kamen. Es waren Höllenkrämpfe und nichts half. Keine kalten Lappen, kein Heizkissen, keine Tabletten. Und es war ein Samstag. Ich biss die Zähne zusammen. Die Abstände zwischen den Krämpfen wurden kürzer, die Schmerzen größer. Montag rief ich meine Ärztin an. Sie sagte sie wisse nicht was es sei, ich soll vorbeikommen. Aber auch da konnte sie mir nicht helfen. Sie wisse nicht was das wäre und ich solle einfach im Bett bleiben. Es würde schon wieder besser. Wurde es auch, eine Woche später, als die Krämpfe extrem angewachsen waren, die Schmerzen kaum noch zu ertragen waren und dann endlich die "Nachgeburt" kam. Innerhalb weniger Minuten waren die Krämpfe und Schmerzen weg. Später beschrieb ich dies einer Freundin und sie sagte mir, das die Beschreibung auf ihre Wehen passen würden. Krass, ich hatte wehen ohne ein Kind zu bekommen. Alles was mir blieb waren die Schmerzen in meinem Herzen und in meiner Seele. Ich konnte keine Kinder mehr ertragen, der Schmerz in mir wuchs. (Ich muss dazu sagen, das ich Erzieherin bin und somit das ganze recht schlimm für mich war). schlimm waren auch die Bemerkungen von sogenannten Freunden. Da kamen Sprüche wie "Sei froh, das es jetzt schon passiert ist und nicht erst im 8. Monat!", "Besser so, als behindert!", "Besser jetzt, als wenn es erst nach der geburt gestorben wäre!" und so weiter. Jeder meinte es ja so gut mit mir, und jeder tat mir weh. Ich schrieb wieder.

Mein Mann schlief mittlerweile noch nicht einmal bei mir mit im Bett. Er zog es vor, in der Stube auf der Couch zu schlafen. Ich konnte mit niemandem reden. Ich war am Ende. Nächtelang lag ich wach und weinte leise vor mich hin. Keiner zog mich wieder hoch. Der Schmerz, die Trauer, die Selbstvorwürfe. Ich gab doch mir die Schuld. Mittlerweile hatte ich durch die vielem Medikamente 50 Kilo zugenommen. Ich bin 172 groß und wog anfangs 70 kg. Mittlerweile wog ich 118,5 kg und wollte mich selbst nicht mehr ansehen. Spiegel mied ich und Klamotten einkaufen - ich versuchte es zu vermeiden. Irgendwann war meine Mutter zu Besuch (sie wohnt 200 km von mir weg) und ich versuchte endlich zu reden. Ich las ihr das Gedicht über Selina vor. Ich kam nicht bis zum Ende. Tränen liefen und endlich war jemand da, der mich zumindest versuchte zu verstehen. Sie entschuldigte sich bei mir, denn auch sie hatte mir gesagt "Besser jetzt als später!". Denn endlich hatte sie begriffen wie viel Schmerz ich in mir hatte. Und zum alleeersten Mal hörte ich etwas was mir wirklich half. Sie sagte zu mir, das jedes ungeborene Kind als Engel irgendwo da oben darauf wartet, zurückzukommen. In dieser Vorstellung fand ich Trost.

Im April 1998 zog dann mein Mann aus und für mich brach der Rest meiner Welt zusammen. Plötzlich war ich ganz allein. Ich weiß nicht, ob ich nur nicht mitbekommen hatte, das seine Liebe nicht stark genug war um das alles mit durchzumachen. Vielleicht war ich auch einfach zu egoistisch mit dem Wunsch nach einem Kind. Ich wusste es nicht. Ich meine, er wollte doch auch ein Kind und Adoption war dank Vater Staat ja bei uns nicht möglich. Vater Staat scheint davon auszugehen, das nur Menschen mit viel Geld ein Kind groß ziehen und lieben können. Ich fühlte mich nur noch nutzlos und leer. Ich verkroch mich. Ich war zu dem Zeitpunkt arbeitslos und hatte so also keinerlei Verpflichtungen. Ich ließ mich gehen. Schottete mich ab, verkroch mich ins Bett, schaute mir stundenlang unser Hochzeitsvideo an, die Fotos aus unserer Zeit, hörte unsere gemeinsam produzierte CD, schaute mir die Ultraschallbilder an, räumte auf, putze die Wohnung, aß nichts mehr, trank nur etwas Selber pro Tag und machte zwischen 20 Minuten und 2 Stunden Sport mit dem Stepper. Freunde blockte ich immer wieder ab. Ich ließ niemanden an mich heran. Innerhalb kürzester Zeit (4 Wochen) nahm ich 30 kg ab. Aber auch das war mir egal. Eine meiner Freundinnen aber lies nicht locker. Immer wieder klingelte das Telefon, immer wieder stand sie vor meiner Tür. Bis ich sie das erste Mal hereinließ. Ich habe mich gut verstellt. Sie dachte sie hätte mich endlich aus meinem Schneckenhaus herausgeholt, aber in Wirklichkeit verkroch ich mich immer mehr. Nur wenn sie da war, tat ich das, was sie von mir erwartete.

Meine Freundin war dann irgendwann auch die erste, die merkte das ich nur glücklich tat und eigentlich todtraurig leer war.

Sie hat mich durchschaut und es geschafft, das ich wieder raus gegangen bin. Sie hat mich einfach geködert und mich zu einer NDW-Party mitgeschleppt. Dort flirtete ein süßer Mann mit mir und ich war baff. Ich dachte immer, das mich sowieso nie wieder einer anguckt, das mich sowieso nie wieder einer lieben würde.

Das alles ist nun schon zwei Jahre her. Ich bin immer noch alleine, habe zwar so etwas wie einen Freund, aber er will sich nicht binden. Und ich merke, das ich mit ihm nicht weiterkomme. Immer öfter träume ich von Selina. Einen Abend hatte ich eine Vision. Da war auf einmal Selina. Sie schickte mich zurück. Ich sagte ihr, das ich nicht zurück will, das ich bei ihr bleiben möchte um mit ihr zusammenzusein, aber sie wiedersprach mir und sagte sie hätte nur eine Chance geboren zu werden, wenn ich den Mut hätte zurückzugehen. Dann verschwamm ihre von Licht umhellte Gestalt und ich fiel sanft ins Bett zurück in dem ich dann weinend aufwachte. 

Nur die Hoffnung irgendwann dem Richtigen über den Weg zu laufen und selina doch noch das Leben schenken zu dürfen, doch noch dieses einmalige Wunder zu erleben, diese Vorstellung gibt mir noch etwas Kraft mein Leben weiter zu leben.