Monika

 

 

alls ich meinen ersten mann kennelernte war ich noch sehr jung ich ging damals in eine jugendgruppe und dort lernte ich ihn kennen ich machte es ihm nicht leicht am anfang trotzdem oder vielleicht gerade deshalb kammen wir zusammen sieben jahre waren wir zusammen mit höhen und tiefen wie das so ist im leben auch wenn ich heute zurückblickend sagen muss das die traurigen abschnitte bei weitem die glücklichen  überlagern. aber es hat mich auch zu dem gemacht was ich heute bin es hat mich sehr stark geprägt heute lebe ich viel bewusster .                                                                                                                                                            während dieser zeit wünschte ich mir so sehr ein baby aber es hat nie geklappt damals dachte ich das es das schlimmste ist nicht schwanger zu werden ich sollte in meinem leben noch des öfteren erleben das es noch viel schlimmere erfahrungen gibt                    alls ich dann doch endlich schwanger wurde war ich sehr glücklich doch dieses glück war nur von kurzer dauer den ich verlor dieses baby die gründe dafür ich weiss es nicht ich kann nur vermuten war es das mein damaliger mann sich leider nicht über die schwangerschaft gefreut hat so wie ich es dachte  und tat mein erster mann war alkoholiker auch wenn er es immer abgestritten hat für mich war es so wenn ein mensch soviel trinkt das er am anderen morgen nicht mehr weiss was er getan und dann schon wieder zum alkohol greift das war für mich sehr schlimm oft tat er dinge verletzte mich und am anderen tag wusste er nichts mehr davon und wurde dann schon wieder wütend weil ich dann nicht so schnell vergessen konnte wie er  leider wurde es mit den jahren immer schlimmer so das ich für mich entschied bevor ich vielleicht nochmal schwanger werde und mein kind einen alkoholiker und brandstifter  zum vater hat trenn ich mich 1988 war dann die scheidung später hab ich dann auch erfahren das er viele brände gelegt hat während unserer zeit konnte ich oder vielleicht wollte ich es einfach nicht glauben manchmal denke ich das es besser war kein kind mit im gehabt zu haben aber dann denk ich auch wieder es wäre schön gewesen schon damals ein baby gehabt zu haben denn wie bei allen kindern die ich verloren hab wollte ich genau dieses kind haben egal in welchem teil der schwangerschaft ich es verloren habe und nicht einen ersatz vielleicht ist es nicht so gut sich schon in den ersten tagen der schwangerschaft gefühlsmässig zu stark auf das kind einzulassen aber bei mir ist es so und das kann ich nicht ändern auch er hat mir später gesagt das es im leid tut und das es schade ist das wir keine kinder zusammen haben  es ist nicht gerade einfach abschnitte seines lebens in einige zeilen zu zwängen den wir hatten nicht nur schlechte zeiten es gibt sehr viele schöne errinnerungen und heute versuche ich mich hauptsächlich an die zu errinern ein positives erlebnis in bezug auf meinen ersten mann in einer zeit da es mir sehr schlecht ging möchte ich doch noch hinzufügen alls später meine tochter rabia gestorben ist da  kam er auch zu ihrer beerdigung  was ich sehr schön fand   während der scheidung von meinem ersten mann lernte ich dann meinen zweiten mann kennen  es war für mich wie der himmel auf erden da er kein alkohol trinkt war das für mich einfach toll ich kann das gar nicht beschreiben wie überall können das menschen nachvollziehn die gleiches erlebt haben ich habe viele vorwürfe bekommen wie kannst du dich nur scheiden lassen ein so lieber kerl immer lustig und gut drauf  keiner sah wie es wirklich war den wer sieht schon hinter die fassade im januar 1989 heirateten mein zweiter mann und ich im jahr darauf 1990war ich zum zweiten mal schwanger leider verlor ich auch dieses kleine leben 1991 kam meine adoptiv tochter zu uns sie leidet an unter einer celebralen bewegungsstörung das war der beginn eines langen kampfes mit den behörden um die erlaubnis das sie bei uns bleiben darf leider habe ich auch diesen kampf verloren und damit auch meine tochter der jahrelange kampf hat mich sehr viel kraft gekostet obwohl ich weiss das es ihr gut geht bei ihren grosseltern bin ich sehr traurig das sie nicht bei mir sein kann   1992 dann wurde ich mit meiner tochter rabia schwanger  es war eine der glücklichsten  zeiten in meinem leben ich hatte ein gutes gefühl das alles gut geht  auch mit meinem mann lief alles gut obwohl er alls er erfuhr das ich schwanger bin mich tagelang bearbeitete ich solle das baby wegmachen lassen es sei nicht sein kind und wenn ich es behalten würde  er mich verlassen und nach hause fliegen würde   damals sagte ich im noch das es dann besser ist wenn er geht später hatte ich diese kraft nicht mehr die nächste zeit war wohl eine der glücklichsten in meinem leben je weiter die schwangerschaft fort schritt umso mehr hatte ich das gefühl das dieses mal alles gut ging wohl auch weil die ärzte mir immer versicherten das aller gut sei das einzige problem das ich während der schwangerschaft hatte war hoher blutdruck und deshalb musste ich dreimal für einige tage stationär aufgenommen werden allerdings empfand ich es nicht so schlimm mehr eine pause von meiner arbeit mit meinen tageskinder  und der arbeit  mit dem bügelatelie allerdings änderte sich mein gefühl gegen ende der schwangerschaft alls ich zwei wochen vor dem errechneten termin wieder im spital war hies es plötzlich das der hohe blutdruck nicht gut für das baby sei meine mutter und ich sprachen mit der oberschwester obes nicht besser sei die geburt einzuleiten wenn schon eine gefahr für das baby besteht aber ich wurde nur vertröstet es sei doch alles in ordnung heute würde ich ganz anders reagieren und drauf bestehen das etwas getan wird aber damals wusste ich so vieles nicht was ich heute weiss dann wurde ich nach hause geschickt im glauben das alles in ordnung ist  drei tage vor dem geburtstermin hatte ich noch einen kontroll termin im spital es wurde blutdruck kontrolliert ein ctg gemacht und irgendwie fand der arzt das mein baby sich zuwenig bewege ich lag von 2uhr am nachmittag bis 10uhr nachts am ctg und der anwesende arzt sagte mir das es nicht normal sei und schickte mich nach hause mit der auflage am nächsten morgen früh mit meiner tasche wieder zu kommen auf jeden fall würde ich nicht ohne mein baby nach hause gehen er ordnete an das am morgen ein stress test gemacht werden sollte um zu sehen wie das baby darauf  reagiert mann würde mir etwas wehenmittel spritzen  und falls es mit dem baby probleme geben sollte würde mann sofort einen kaiserschnitt machen allso ging ich nach hause und am nächsten tag ging ich mit dem gedanken wieder in den spital das ich erst wieder mit meinem baby nach hause gehen würde aber es sollte alles anderst kommen   mittlerweile waren es nur noch drei tage bis zum errechneten termin ich kamm allso voller vorfreude im spital an in meinem kopf gab es nur denn einen gedanken bald wirst du dein kind im arm halten und dann mit im nach hause gehen endlich war ich meinem traum von einem kind ganz nah so nah wie noch nie dann kam eine ärztin die ich nicht mal kannte und ich wurde wieder ans ctg angeschlossen die herztöne wurden überbrüft die ärztin sagte dann es sei alles ok und ich könnte nachhause gehen und wieder kommen wenn die wehen einsetzen würden ich war überrascht und fragte nach dem test sie aber meinte das sei nicht nötig was für ein fehlurteil aber das wusste ich zu diesem zeitpunkt noch nicht und ging wieder nach hause heute bin ich überzeuigt das meiner tochter die chance zum leben genommen wurde mir ist natürlich auch klar das sie trotzdem vielleicht gestorben wäre aber wir hätten die möglichkeit gehabt um ihr leben zu kämpfen so standen wir einfach vor vollendeten tatsachen allso ging ich wieder nach hause um weiter abzuwarten drei tage später hatte ich schon am abend das gefühl alls ob es bald losgehen würde alls mein mann von der arbeit kam so um 1uhr in der nacht und noch weggehen wollte  sagte ich ihm das es sicher bald losgehen würde und er sollte doch hierbleiben aber er ging trotzdem noch weg alls er zurück kam sagte er mir ich solle in nicht so schnell wecken er sei müde klar wäre ich auch kaum lag er neben mir im bett und schlief  da fingen bei mir die ersten wehen an zuerst getraute ich gar nicht ihn zu wecken aber wehen sind wehen die kann mann nicht auf später verschieben  allso weckte ich ihn und wir fuhren in den spital ich wurde sofort in ein zimmer gebracht und an ein ctg angeschlossen um die herztöne zu kontrollieren ich bemerkte das die gesichter des arztes und der hebamme immer ernster wurden ich fragte was denn los sei und der arzt sagte uns das mit dem aparat etwas nicht in ordnung sei und es wurde ein anderes gerät gebracht und wieder wurde ich angeschlossen und nochmal kontrolliert aber die gesichter des artzes und der hebamme veränderten sich nicht im gegenteil sie wurden immer ernster bis sie es uns sagten der arzt sagte ich muss ihnen sagen das ihr kind tod ist  ich glaube ich hab es gar nicht richtig verstanden was er sagte obwohl ganz tief drin war es mir schon klar  aber das konnte doch nicht sein meine kleine hatte sich doch noch bewegt bevor die wehen anfingen in dem moment alls mein mann die nachricht erfuhr wurde er ohnmächtig und fiel zu boden da lag ich nun in den wehen und sah zu wie der arzt meinen mann behandelte  die gedanken in meinem kopf überschlugen sich ich dachte das darf doch nicht wahr sein mein baby ist tod  und mein mann auch denn alls er zu boden fiel schlug er so stark mit dem kopf an der wand auf das ich dachte er ist tod es gab so einen lauten knall alls er wieder zu sich kam ging er nach draussen es war nicht so schlimm wie es aussah  allso brachte ich meine tochter ohne beistand meines mannes zur welt es war nicht die einzigesituation in der ich alleine war was mir sehr stark in der errinnerung blieb war die hilflosigkeit und das entzetzen des arztes und der hebamme alls ich meine tochter geboren hatte fragte mich die hebamme ob ich bas baby sehen möchte und sie in den arm nehmen möchte ich war mir nicht sicher ich hatte angst wie schaut sie aus die hebamme hat sie mir einfach in den arm gelegt und dafür bin ich ihr noch heute dankbar so konnte ich mein kleines mädchen wenigstens einmal im arm halten wenn es auch nur für kurze zeit war was mir heute noch sehr zu schaffen macht  das ich nicht eine errinnerung an sie habe ich finde das klinik personal sollte einige bilder machen ich würde gerne meinem sohn ein bild von seiner schwester zeigen damit er sich eine vorstellung machen kann so wie ich ihm bilder von seiner adoptivschwester zeigen kann und für mich wäre es schön ein bild zu haben manchmal habe ich angst zu vergessen wie sie ausgesehen hat ihr bild ist in meinem herzen  aber trotzdem wäre es für mich wichtig ein bild zu haben dann ich weiss nicht nach wie langer zeit wurde mir mein baby weggenommen ich empfand es so ich hätte sie am liebsten nicht mehr hergegeben aber sie wurde mir einfach aus dem arm genommen danach durfte ich duschen und wurde dann auf das zimmer gebracht ein vierer zimmer das war schlimm ich hätte mir ein einzel zimmer gewünscht ich hatte dann auch besuch was allerdings mit einer  zimmergenossin probleme brachte den sie fühlte sich immer gestört und das pflegepersonal hat dann meinen besuch weggeschickt und so lag ich da und hatte keine ablenkung aber genug zeit zum grübeln  in der nacht kamm dann ein arzt und sagte mir das ich wenn ich nach hause komme versuchen soll sofort wieder schwanger zu werden sicher ein guter ratschlag aber zu diesem zeitpunkt für mich nicht nach vollziehbar ich habe meine tochter am sonntag geboren und am donnerstag war dann die beerdigung die ärzte im spital sagten das ich nicht dran teilnehmmen kann aber ich bestand darauf es war für mich sehr wichtig  und so wurde ich auf eigenen wunsch am mittwochnachmittag aus dem spital entlassen  ich ging nach hause und besorgte noch die blumen sprach mit dem pfarrer der mir versprach nach der beerdigung einmal bei mir zuhause vobei zukommen da er jetzt noch ein hochzeit vorzubereiten habe und im deshalb die zeit fehle zu kommen leider waren es nur leere worte und ich habe von ihm nichts mehr gehört dann am donnerstag morgen wurden mein mann und ich mit dem auto abgeholt und zum friedhof gefahren trotz allem war ich überrascht das der friedhof schon im vorfeld daran gedacht hat das meine tochter und mein mann zum islam gehören und das sie das respektiert haben auf der seite lagen viele schaufeln damit wir das grab selber zuschaufeln konntendie männer haben das gemacht wie sie auch am morgenein grosses weisses tuch mit simbolen aus dem koran beschrieben haben mit dem der sarg dann eingewickelt wurde und auch so in das grab hinunter gelassen wurde und die männer haben das grab dann zugeschaufelt ich berreue noch heute das ich damals mein kind nicht segnen liess ich wünschte es mir so sehr war es doch das einzige und auch das letzte das ich für meine tochter hätte tun können leider hab ich wie so oft in meinem leben zuviel rücksicht auf andere genommen der pfarrer sagte mir er könne mein baby segnen dazu würde er sie aus dem sarg nehmen und sie ihm arm halten und dann die segnung machen ich habe das meiner familie erzählt damit sie vorbereitet sind und sie waren so entsetzt und haben auf mich  eingeredet das ich das ihnen nicht antun kann das sie sowas nicht verkraften könnten niemand dachte daran was es mir bedeuten würde und das ich es vielleicht nicht verkraften würde wenn es keine segnung gemacht wird und ich gab nach und werde es wohl mein ganzes leben lang bereuen am nächsten tag kamm meine schwiegermutter für zwei monate zu uns auf besuch mir wäre es lieber gewesen sie wäre nicht gekommen aber wenn hat es schon intressiert was ich möchte hauptsache ich habe weiter funktioniert  dann am samstag gerade mal zwei tage nach der beerdigung läutete es an der türe ich mach nichts ahnend auf und draussen stand meine schwägerin mit ihrem drei monate altem baby auch ein mädchen  auch sie wohnte längere zeit bei uns schlief in unserem ehe bett und das baby im bettchen meiner tochter das war eine zeit wo ich dachte jetzt werd ich verrückt ich wachte nachts auf weil ich ein baby hörte und dachte es wäre meins bis mir bewusst wurde das mein baby nie würde weinen oder lachen hören so vergingen die wochen meine wohnung glich einem hotel die ganzen tage ein kommen und gehen und ich immer mittendrinam kochen putzen und so weiter alls ich meinem mann sagte das wenigsten meine schwägerin mit ihrem baby bei jemand anderst wohnen könnte denn es war für mich so schmerzhaft sie mit dem baby zu sehen aber niemand konnte das verstehen im gegenteil nun war ich die böse die die leute aus dem haus werfen will ich könnte noch vieles erzählen aber ich muss etwas abkürzen  drei monate nach der geburt meiner tochter war ich mit meinem sohn schwanger die schwangerschaft war überschattet von angstgefühlen die manchmal schwer zu kontrollieren waren ich weiss nicht mehr wie oft ich in die klinik gefahren bin in panik weil ich das gefühl hatte etwas stimmt mit dem baby nicht neun monate später kam mein sohn zur welt ein gesunder kleiner kerl und mein ganzes glück die kommenden jahre waren nicht einfach 1998 hatte ich noch eine fehlgeburt und wie bei allen vorangegangenen schwangerschaften wollte mein mann  das ich meine babys abtreibe es wären nicht seine kinder für mich stand fest das ich dieses kind wollte ich hatte damals schon das gefühl das es wohl meine letzte chance auf eine schwangerschaft war und das ich auch zwei kinder alleine grossbringen würde alls ich dann eines abends plötzlich blutungen bekamm war ich sehr verzweifelt ich hatte panik und die angst dieses baby zu verlieren sie war so unendlich gross mann kann es gar nicht beschreiben es war schon ziemlich spät am abend ich habe mir ein taxi gerufen und meinen sohn geweckt und bin dann ins spital gefahren dort wurden einige untersuchungen gemacht  aber schon an diesem abend hat mir die hebamme gesagt das ich dieses kind wohl  verlieren würde ich war so verzweifelt und so unendlich traurig ich wollte etwas dagegen tun aber es lag nicht in meiner macht dannach wurde ich nach hause geschickt und musste am nächsten tag am nachmittag noch mal zu einer kontrolle kommen es wurden wieder einige untersuchungen gemacht mir wurde blut genommen und dann sollte ich auf die ergebnisse warten allso setzte ich mich in den warteraum alls ich auf die toilette musste dachte ich mir nichts dabei aber dabei geschah es das ich mein baby verlor die gefühle in diesem moment es war schrecklich danach wurde ich notfalls in den op gebracht und operiert am nächsten tag wurde ich schon wieder nach hause entlassen alls ich meinen mann fast 15 jahre kannte sagte er mir das er mir nie vertraut hat nun vielleicht hat er mich dann auch nie geliebt den für mich gehören die liebe und vertrauen zusammen unsere ehe hat die zeit leider nicht überdauert heute sind wir geschieden und ich lebe mit meinem sohn alleine all die jahre mit meinem mann durfte ich nicht trauern keine gefühle zeigen was für mich sehr schwer  war da ich ein starker gefühls mensch  bin aber ich wurde ein meister im verdrängen und verstecken von gefühlen heute verstehe ich nicht mehr warum ich so lange mit der scheidung gewartet hab und das alles mit mir machen liess wahrscheindlich wegen meinem sohn denn wenn er mich geliebt hat wie konnte er von mir verlangen das ich unsere kinder umbringe wir waren verheiratet und es gibt doch nichts schöneres alls kinder miteinander zu haben und grad in dem kulturkreis wo er herkommt gehört es einfach dazu ich werde es wohl mein ganzes leben lang nicht verstehen  es ist nicht einfach alles immer alleine durch zu stehen leider ist es auch heute noch so