Philipp

 

 

Philipp 4.12.01

Im September 1999 musste ich wieder einen Wiederholungskurs machen im
Militär. Meine Frau war in der 15 SSW als ich unverhofft ein Telefonant
von meiner Lieben Frau erhielt. Sie war vollkommen augelösst und Sie
musste mir Mitteilen, dass wir unsere Anouk verloren hatten. Ich wusste
nicht wie reagieren. Meine Liebe Frau musste sofort ins Spital
eingeliefert werden. Ich war vollkommen verwirrt. Ich lief auf diesem
Waffenplatz wie ein Irrer herum. Ich wusste nicht wohin ich gehen
sollte, ich wollte weinen und konnte nicht. Ich zitterte am ganzen
Körper und ging zuletzt am Walensee spazieren. Ich hatte in meinem
ganzen Leben noch nie so Kalt. Es war etwa 20 Grad draussen. Als ich
meinem Vorgesetzten das mittgeteilt hatte ging ich sofort nach Hause. Im
Zug musste ich mich mehr mals übergeben und ich wusste selbst nicht wie
ich mich vor meiner Frau verhalten sollte. Als ich nach Hause kam
umarmte ich Meine Frau noch nie so innig wie an diesem Tag. Ich kann es
nicht beschreiben, welch trauer ich verspührte. Unser zweites Wunschkind
ist von uns gegangen.(Wir haben eine wunderbare Tochter "Zoe" sie ist
jetzt 3Jahre und 8Monate alt). Ich wollte so gerne weinen, aber meine
Tränen kamen nicht. Ich war vollkommen blockiert. An einem Abend war die
ganze Familie meiner Lieben Frau bei uns. Ich wollte ein guter Gastgeber
sein und fragte die Andern ob sie ein Spiel machen möchten. Meine Liebe
Frau war völlig entsetzt über das. Sie hat mich in unser Arbeitszimmer
gebeten und mir regelrecht die Meinung gesagt. Wieso kannst Du ans
Spielen denken. Mir ist es nicht nach dem zu Mute. Die Familie
verabschiedete sich und ich ging zu meiner Frau ins Bett. Ich wollte Sie
in die Arme nehmen. Doch sie lehnte es ab. Ich hab in meinem Handeln
nichts falsches gesehen. Meine Liebe Frau hat den Wunschgeäussert, dass
Sie eine Urne möchte für unser Kind. Es ist wirklich nicht einfach diese
Forderungen bei den Aemtern, Spitälern duruch zu bringen, weil Sie es
gar nicht wissen, was es alles dazu braucht. Ich habe meiner Lieben Frau
gesagt, dass Sie von mir die Unterstützung erhält. Ich machte eine
Abklärung und meine Liebe Frau war mit mir überhaupt nicht zufrieden.
Wieder hat Sie mir Ihre Meinung gesagt. Ab diesem Moment sagte ich Ihr
du kannst es alleine Weiterführen. Ich habe mit meiner ungeborenen
Tochter andersweitig abgeschlossen. Solange ich an Anouk denke, lebt Sie
weiter für mich.
Meine Liebe Frau musste viel leiden während dieser Zeit. Ich habe mich
in dieser Zeit vollkommen auf die Arbeit im Geschäft konzentriert. Einer
Seits wollte ich mein Leiden verdrängen und anderseits mein Ziel im
Geschäft erreichen für unsere Familie. Meine Liebe Frau musste einmal in
der Pathologie anrufen und erkundigte sich ob der Fötus freigegeben
werden kann. Diejenige Dame die meiner Lieben Frau eine antwortgab sagte
folgendes: Dieses Zeug wird schon kommen. Meine Liebe Frau war so
verletzt worden, und sie war sehr traurig, das man unser Kind mit so
wenig Respekt der Mutter entgegen kommt. Meine Liebe Frau erzählte mir
das und ich habe die Frau vom Spital verteidigt. Ich verstand meine
Liebe Frau, doch sie wurde wieder verletzt und hat sich von meiner Seite
vollkommen unverstanden gefühlt. Ich habe meine Liebe Frau zwar
verstanden, aber ich habe Ihr mein Verständnis nicht gezeigt und auch
nicht ausgedrückt. Meine Liebe Frau fühlte sich sehr alleine.
Wir haben unsere Anouk in Spanien begraben und haben einen wunder
schönen Baum gepflanzt. Während dieser Zeit hat mir meine Frau nie
gesagt wie sie sich fühlt. Ich habe Ihr jeden Tag angerufen und gefragt
wie geht es Dir es kam immer das selbe es geht mir gut. Ich habe auch
nie meine Liebe Frau nie weinend gesehen als ich nach Hause kam. Sie sah
immer blendend aus.(Ich habe diese vorherigen Sätze darum eingebetet
weil meine Liebe Frau zu einem späteren Zeitpunkt an andere Freunde
mitgeteilt hat, dass ich Sie nicht Unterstütz hätte, als Sie mich
brauchte in dieser schwierigen Zeit. Aber meine Liebe Frau hätte mich
nur anrufen müssen und sagen, ich brauche Dich ich bin traurig.) 
Nach einiger Zeit es war so im März 2000 habe ich meine Frau gefragt ob
Sie sich immer noch zweites Kind wünscht. Sie sagte Ja. Wir haben wieder
begonnen uns zu lieben. Doch mit der Zeit wurde unsere Sexulität für
meine Frau regelrecht einen Stress. Ich habe öfters das Verlangen gehabt
mit Ihr Sex zu haben als Sie. Ich sagte auch, Sie sei auch nicht mehr so
jung um Kinder zu haben. (Später sagte meine nachdem wir unser zweites
Kind verloren hatten, sie hätte sich nicht mehr als Frau von mir gefühtl
sondern sie sei sich nur noch als Gebärmutter vorgekommen,) Meine Liebe
Frau wurde wieder Schwanger, ich habe mich gefreut und zugleich kam die
Angst in mir: was ist wenn wir dieses Kind auch verlieren! Meine Liebe
Frau wollte mit mir so viele Dinge unternehmen und ich habe immer
abgeblockt. Ich hatte eine riesige Angst, dass wir auch dieses Kind
verlieren würden. Ich habe es Ihr nie gesagt während dieser Zeit. Nach
den Sommerferien geschah das unvorstellbare Schicksal wir verloren
wieder eine Seele (Ich nenne es Stern, da wir nicht wissen ob es ein
Knabe oder Mädchen geworden wäre)
Ich wollte diesmal alles anders machen. Ich wollte für meine Frau da
sein. Bei Ihr sein sie in die Arme nehmen doch sie erwartete von mir
ganz andere Sachen. Nach diesem Verlust veränderte sich meine Liebe Frau
Sie sagte nicht mehr ich liebe dich und ich wurde wieder bei meinem
Vornahmen genannt. Ich bemerkte dies und fragte meine  Liebe Frau was
den los sei. Sie sagte, dass Sie mich nicht mehr brauche, denn ich bin
ja für Sie nicht da. So haben wir begonnen über unsere zwei nicht
geborenen Kinder zu sprechen. Ich wollte so viel wissen, was sie gefühlt
hat und wieso sie nicht mit mir gesprochen hatte. Ich habe Ihr meine
Gefühle erzählt und wir haben beide geweint. Im November 2000 hatte
plötzlich meine Frau den Ishia-Nerv eingeklemmt. Unser Nachbar hat Sie
zum TCM gebracht und ich wollte jetzt wirklich nur bei Ihr sein. Doch
wir hatten eine auseinander Setzung und sie hat mich zutiefst verletzt.
Ich blieb dann zwei Tage zu Hause und meine Liebe Frau rappelte sich
auf und tröstete mich. Doch ab diesem Zeitpunkt wusste meine Frau sie
will nicht mehr mit mir zusammen sein. Sie wollte einen starken man zur
Seite und nicht einen schwächling wie mich. Ich habe dann begonnen zu
kämpfen für meine Liebe Frau. Ich habe alles getan um sie zurück zu
gewinnen. Im März bin ich nun von meinem zu Hause ausgezogen und es
sieht nicht danach aus das wir wieder zusammen kommen werden.
Ich weiss nur eines Ich liebe Meine Frau Ich liebe Meine Kinder
Zoe,Anouk und der Stern