Yvonne

 

 

Hallo ihr lieben, ich möchte euch heute mal meine Geschichte erzählen.Es war im Jahr 2005 zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon 4 Kinder .Im April stellte ich fest das meine Periode schon längst überfällig war.Ich erzählte meiner Freundin davon , die dann nur meinte das ich wohl schwanger wäre.Dies verneinte ich jedoch da es mir für eine Schwangerschaft viel zu gut ginge. Ihr müßt wissen das ich in meinen anderen Schwangerschaften immer probleme hatte.Als meine Freundin von der Arbeit kam hatte sie einen S-test aus der Apotheke mit wir machten ihn dann bei ihr ,und siehe da zwei tief rosane striche.Ich war geschockt.
Am nächsten Tag rief ich meinen FA an und bekam auch gleich einen Termin.Als er einen Ultraschall machte sagte er zu mir das es wohl zwei seien.Oh Gott,dachte ich wie soll ich all die Arbeit schaffen.Ich fuhr nachhause und erzählte es meinen Mann und auch von meinen Ängsten.Er sagte mir das wir das auch schaffen werden.Bis zum August ging alles gut ich hatte keine beschwerden am 18.08.hatte ich Geburtstag es war ein schöner Tag hatte am 16.08 noch einen Termin gehabt es war alles in Ordnung mit unseren Würmern.Wir freuten uns nun riesig auf unsere zwei.
Am 25.08.05 früh passierte dann das unvergessliche,ich befand mich in der 20+2 Ssw ich stand um 9Uhr auf ging zur toilette und oh nein meine Fruchtblase platzte ich schrie nach meinen Mann der rirf sofort meinen FA an wir sollten sofort kommen.Wir fuhren hin,er machte noch nen Ultraschall beide lebten und es ging ihnen gut.Ich wurde mit dem Krankenwagen sofort nach Würzburg in die Uni-Frauenklinik gebracht.Die Ärzte warteten scon auf uns da ich von meinen FA angemeldet war.Wir wurden sofort in den Kreissaal gebracht,es wurde noch mal ein Ultraschall gemacht aber der erste war schon im Geburtskanal.Um13.33Uhr wurde unser Sohn Maximilian geboren und verstarb um 13.43Uhr.Danach verschloss sich mein Muttermund wieder.Wie mann mir sagte hatte ich eine Infektion durch Bakterien die bis zur 1.Fruchtblase gedrungen waren.Wir hielten unseren kleinen Mann im Arm und weinten fürchterlich.Am nächsten morgen war die Aussegnung von Maximilian und unsere vier anderen Kinder waren auch dabei.Es war sehr schön gestaltet und die Kinder hatten Geschenke und Blumen,aus unserem Garten, für Maximilian mitgebracht.Ich mußte nartürlich in der Klinik bleiben und konnte Maximilian so oft und solange bei mir behalten wie ich wollte.Am monntag war dann die Überführung meines schatzes,es war fürchterlich ich konnte weder da noch bei der Beerdigung dabei sein da ja der 2.Zwilling noch in meinem Bauch war.Da wir auf einem Dorf leben und der Bestatter unser Nachbar ist,konnte mein Mann mit und Maximilian abholen.Er zog ihn an und legte ihn in seinen Sarg.Es durfte kein anderer an seinen Sohn langen.Für mich war es schrecklich in der Klinik da ich jetzt begriff das ich Maximilian nie mehr sehen und halten konnte das ich einfach abschied nehmen mußte.Am Dienstag war dann die Beerdigung von unserem Schatz.Ich lag da und mir war alles egal.Unser Pfarrer nahm dann die Beerdigung auf da ich ja in der Klinik war.Wie ich im nachhinein erfahren habe hat mein Mann unseren Sohn zu seinem Grab getragen und auch hinunter gelassen.Ich bewundere ihn dafür ich hätte es nicht gekonnt.Ich verdrängte meine trauer ich mußte mich auf das Kind in meinem Bauch konzentrieren,es hatte minimale Überlebungs Chacen. In der 23.Ssw traten dann Wehen auf ich mußte wieder in den Kreissaal.Die Ärzte der Kinderklinik klärten uns auf,sie sagten das der Zwerg,wenn er jetzt auf die Welt kämme keine guten aussichten hätte.Ich war total fertig und fragte mich immer wieder warum wir.Ich bekam Medikamtente und unser Zwerg blieb.Anfan der 24.Ssw bekam ich die Lungenreife Spritze,ich war ein stück weit erleichtert,eine kleine Chance für unseren Kämpfer.In der 26+4Ssw traten dann Wehen und starke Blutungen auf.Ich wurde wieder in den Kreissaal gebracht.Am 01.10.2005 wurde per Sectio unser kleiner Melvin geboren.Er wurde sofort von den Ärzten der Kinderstation übergeben.Melvin wurde indubiert und wurde im Inkubator auf Intensiv gebracht.Zwei Stunden später durfte ich zu meinem Sohn.Ich sah wie er kämpfte ich betete das er es schaffen werde.Nac zwei reanimationen und12 Wochen Klinik aufenthalt konnten wir unseren Sonnenschein mit nach hause nehmen.Er ist jetz 1 Jahr alt und putz munter.
Ich trauere noch ganz arg um meinen kleinen Liebling Maximilian und denke viel an ihn auch wenn viele sagen es wäre ja noch einer da.Ich weiß aber es wären zwei.Die trauer ist auch nicht weniger,auch wenn man viele Kinder hat.Jedes Kind ist eine persönlichkeit und kein anderes kann es ersetzen.Ich bin froh das wir Maximilian kennenlernen durften.Ich vermiss ihn und liebe ihn sehr.
Ich bin froh mich dazu überwunden zu haben es nieder zu schreiben.Ich möchte mich auch auf diesem Weg bei meinem alles geliebten Mann bedanken der immer bei mir war und mich immer unterstützt hat.Dann bei meiner Mutter die gleich einsprang und über Monate sich um meinen Haushalt und meine Familie gekümmert hat.Ich sehe es nicht als selbstverständlich an.Und natürlich meinen"GROßEN"Kinder die immer ohne zu meckern auf die mama verzichtet haben als ich bei Melvin war.Und danke auch an meine Familie und meine Mutter das sie meine tiefe Trauer verstehen und mich auch mal in den Arm nehmen.
Natürlich möchte ich auch Euch danken fürs lesen meiner Geschichte und das diese Seite überhaupt gibt.
Es grüßt euch Ivonne mit Janine,Immanuel,Larissa,Lena,Melvin an der Hand und Maximilian im Herzen.
P.S Maximilian, ich Deine Mutter denke jeden Tag an Dich.
      Ich hoffe es geht Dir gut wo Du jetzt bist.
      Ich möchte mich auch bei Dier bedanken Dich kennengelernt zu haben,auch wenn unsere Zeit sehr kurz war.Du lebst in unserenHerzen weiter und wirst immer unter uns sein.Danke für das aufpassen auf Melvin.In liebe Deine Mama und Papa mit Deinen Geschwistern